Wie viel Wohlstand verträgt das Klima?

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Wie viel Wohlstand verträgt das Klima?

Wohlstand versus Umweltschutz: Der Kampf gegen den Klimawandel wird zunehmend zur sozialen Frage.

Um den Klimawandel in den Griff zu bekommen, sind diese Klimaziele wichtig und alternativlos. Nun ist aber eine Debatte darum entstanden, mit welchen Maßnahmen man sie erreicht. Und wen man damit trifft. Hier geht´s zum Artikel in der Wiener Zeitung

1 Kommentar
  • Harald J Orthaber
    Gepostet am 10:33h, 25 Mai Antworten

    „Reduktionsziele und Nutzungsrechte“
    Da werden am laufenden Band von Politiker*innen und Leuten von Institutionen (zB AK) die sozialen Missstände der Wenigverdienenden bemängelt und dass da ein sozialer Ausgleich passieren soll, obwohl Frau BM Gewessler dies eh anspricht – wenn auch viel zu schwach mit sinngemäß ‚ev. .. als letzter Ausweg‘. Aber es heißt ja schon lange: ökosozial. So manche haben offenbar erstaunlicher Weise davon noch nichts gehört. Ökologisch Orientierte sprechen schon sehr lange zB ebenfalls vom Ökobonus. Womöglich ist dies wohl von so manchen auch eine Inszenierung eines ‚ewig am Stand treten Wollens‘! Nur nichts verändern. – Somit wird auch von der Redakteurin, schon im Wortgebrauch etwas auf der Hand liegend Zielführendes, was eigentlich mit den Reduktionszielen Sache sein müsste, mit ‚Ansatz‘ als etwas noch Unausgegorenes und mit ‚radikal‘ instinktiv als etwas ‚politisch kaum Umsetzbares‘ suggeriert.

    Und dies wird suggeriert, obwohl zB dazu der Emissionshandel klar ins marktwirtschaftliche Geschehen passt, deshalb auch schon längst zumindest umgesetzt werden konnte und genau das gleiche ist, wenn er korrekt durchgeführt werden würde. Auf der personenbezogenen Ebene wäre eine korrekte Umsetzung wegen der klareren Zuteilungsregeln und eines weit geringeren Gegen-Lobbyismus in einzelnen Teilbereichen – wenn sie quer über den gesamten Konsum läuft – halt argumentativ einfacher. Allerdings wäre es psychologisch besser, nicht das CO2 als Übel anzusprechen, sondern auch zustehende Nutzungsrechte zu generieren – wenn das ganze dann umgedreht auf die positive, lebensspendende Biomasse/Ernährung zugeschnitten wird.

    Und diese Zuteilung ist, ökologisch argumentiert, für Arm und Reich gleich und bedeutet einen gleichberechtigten Zugang zu Naturgütern für alle. Komplexere Ausgleiche bezgl. noch bestehender sozialer Verwerfungen, sind dann wiederum auf der monetären Ebene zu führen – nicht jedoch auf der ökologischen Ebene unterschiedlicher Zuteilungen. Mit so einem System wäre es viel schwieriger sich öffentlich dagegen auszusprechen. Die Klimafrage und die Ernährungsfrage hängen zusammen und unterstützen sich einander und könnten mit solchen Maßnahmen parallel gehen – strikter Ausstiegsweg aus fossilen Emissionen an ihren Quellen, strikter personenbezogen gleichberechtigter Zugang zur Nahrungsgrundlage. Besonders letzteres tangiert die Menschen direkter und kurzfristiger und wäre demnach politisch wirkungsvoll. — Aber zu all dem liegt noch etwas Entwicklungsweg vor uns. Ein Weg dazu wird mit dem Projekt ProNaWi.at beschritten.

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